Philosophie & Konzept

Musizieren beginnt in unserem Körper und nicht erst am Instrument. Wenn die Melodie schon in uns klingt oder der Rhythmus unseren Körper in Bewegung versetzt, dann können wir einem Weg finden, die Musik, die in uns ist, auf dem Instrument auszudrücken. Die Musik wird lebendig und wir beginnen ein Stück nicht nur zu spielen, sondern auch zu erleben.

Inhalte

Neben dem klassischen Klavierunterricht biete ich auch Improvisation und Liedbegleitung an.

Klassische Musik – Eine Bibliothek voller musikalischer Geschichten

Die klassische Klavierliteratur ist eine Fundgrube voller Kompositionen, die von der Barockzeit über die Wiener Klassik und Romantik bis zur Moderne des 21. Jahrhunderts reicht. Sie gleicht einer Bibliothek voller musikalischer Geschichten. So wie jeder Komponist andere Musik schreibt mit seiner eigenen Handschrift, trägt auch jede Stilepoche ihre eigenen Klangfarben und Besonderheiten. Ein komponiertes Stück zu spielen ist viel mehr als ein Spielen nach Noten am Instrument. Ein Musiker empfindet die Musik, versteht und drückt aus, was zwischen den Zeilen bzw. zwischen den Noten steht. Und immer wieder findet er ein neues Stück, eine neue Klangfarbe oder ein überraschendes Detail und ich möchte vermitteln, wie jeder seine musikalische Geschichte auf dem Klavier so erzählen kann, dass sie in diesem Moment lebendig wird.

Improvisation

Unser ganzes Leben ist eine Improvisation. Im Alltag geschehen immer wieder unvorhergesehene Situationen, auf die wir spontan reagieren müssen. Gewohnte eingespielte Handlungsweisen stehen dann in Frage. Improvisierende Musiker führen solche Situationen bewusst herbei: sie betreten die Bühne, ohne zu wissen, wie ihre Musik klingen wird. Improvisation ist Überraschung und Abenteuer – für Publikum und Künstler zugleich.

Das Verständnis von Improvisation und die Frage nach den Vorgaben handhaben improvisierende Musiker sehr unterschiedlich. Manche spielen nach harmonischen Strukturen, anderen reicht ein Ton als Anregung, manche betreten ohne jegliche Vorgabe die Bühne.

Der Improvisationsunterricht steht an diesem Übergang und geht der Frage nach, wie wir mit Vorgaben umgehen. Es geht darum, mal streng nach den Regeln, mal ohne Regeln und mit den Regeln zu spielen. Spielregeln verändern, erweitern, wieder fallen lassen, ist ein wichtiges Forschungsfeld im Improvisationsunterricht. Dabei lassen sich die eigenen spieltechnischen Verhaltensmuster, Hörgewohnheiten und das musikalische Material ganz grundlegend erforschen und erweitern. Wahrnehmung, Präsenz, klare Entscheidungskraft, Reaktionsschnelligkeit sind Fähigkeiten, die sich beim Improvisieren entwickeln. Als Grundlage nutzen wir alle musikalischen Elemente: Rhythmen, Töne, Formen und Strukturen, Klänge, Spieltechniken, Geräusche, auch Stille. Improvisation in diesem Sinne führt uns einer Musik, die unabhängig von stilistischen Richtungen und reproduzierenden Musizierweisen steht. Sie eröffnet einen Raum von Präsenz, Offenheit, Spannung und Abenteuer. Der Improvisationsunterricht ist offen für alle Instrumentalisten im Einzel- und Gruppenunterricht.

Liedbegleitung

Volkslieder, Kinderlieder, Popsongs, Spirituals – Lieder gibt es in allen Kulturen und fast jeder hat schon mit Liedern zu tun gehabt: singend, spielend, hörend. Das Klavier ist im Laufe der Jahrhunderte zu einem wichtigen Begleitinstrument geworden. Im Unterricht geht es darum, Lieder zu harmonisieren und Begleitstrukturen zu erfinden. Kadenzspiel und Harmonielehre sind Grundlage des Unterrichts.  Außerdem ist es möglich, mit den Liedern kreativ umzugehen, z. B. zu arrangieren für Klavier oder andere Instrumente oder auch zum Improvisieren zu nutzen.

Schülervorspiele

gehören zum Unterrichtsangebot und finden regelmäßig entweder in feierlicher Atmosphäre im Pianocentrum Leipzig oder gemütlich “zuhause” im Unterrichtsraum statt. Hier haben Schüler aller Altersgruppen und Levels die Möglichkeit, vor Publikum zu spielen, “die anderen” spielen zu hören und dadurch neue Stücke kennenzulernen.

Kleine wissenswerte Details und Anekdoten rund um die Stücke lockern das Programm auf. Gelegentlich gibt es eine “Überraschung” der Klavierlehrerin. Viele finden durch Vorspiele, einen zunehmend lockeren Umgang mit der Auftrittssituation. Die Freude am Musizieren, am Lauschen und am gegenseitigen Kennenlernen steht im Vordergrund.

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